Der Chili-Trek oder „das Leiden der Kühe“

Tausendfünfhundert Meilen. Das muss man sich mal vorstellen! Soweit hatten die tapferen Kuhjungen die Herde des B. Uffalo durch den mittleren Westen des nordamerikanischen Kontinents getrieben. Von den anfänglich mehr als 5.000 Stück Rindvieh waren nach der halben Strecke nicht nur sehr wenige verendet – nein, die Herde war sogar beträchtlich angewachsen. Etliche arglose Viehtrieber von kleineren Ranchern liegen nun etwas tiefer und friedlicher als Sonst unter der heissen Sonne. Ihre Herden , die man in Anbetracht der scheiren Grösse der Uffaloschen kaum eine Solche nennen darf, gingen in der grossen Herde auf wie eine Tasse Gin in der Themse…und dennnoch ward dem wagemutigen Unternehmen kein glückliches Ende beschieden. Der ewige Gegner des Rinderzars hatte sich erheblcihe Mengen an Chilischoten gesichert, die er nun hatte in fast alle Wasserquellen zwischen San Pedro und dem Rio Ciarnutos kippen wagenweise kippen lassen. Ohne frisches Wasser weit und breit war die größte Ridnerherde aller Zeiten zum jämmerlichen Verenden verurteilt, oder?

Schreibe einen Kommentar